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Eichsfeld, die Wartburg und Eisenach mit zahlreichen kulturhistorischen Stätten warten neben dem Hohen Meißner - dem König der hessischen Berge - auf Ihren Besuch.

Greifvogelshow auf Burg Gleichenstein bei Wachstedt (ca. 20 km nordöstlich im Kreis Eichsfeld, Thüringen). Eine große Zahl heimischer und exotischer Greifvögel kann nicht nur in Großvolieren besichtigt, sondern auch bei Flugvorführungen beobachtet werden. Flugvorführungen finden von März bis Oktober täglich um 11.30 Uhr und um 15.30 Uhr statt (Stand Sommer 2001).
Von der Burganlage sind der Wehrturm, das Mainzer Wappen von 1740 sowie das Relief des hl. Martin besonders sehenswert. Von der Burg aus hat man auch eine herrliche Aussicht in das Rosoppetal und auf die Landschaft und Dörfer des südlichen Eichsfeldes. Lageplan Nr. 3

Im Wildpark und Erholungspark Meißner-Germerode finden Besucher fast alle heimischen Tierarten, Volieren für verschiedenste Vogelarten und Kleintierarten und zwei große Fischteiche. Eine besondere Attraktion ist das 1996 fertiggestellte Waldwichtelhaus. Es beherbergt ein kleines Museum, in dem antike Gegenstände und andere Raritäten zu sehen sind. Für die jüngsten Besucher gibt es außerdem einen Kinderspielplatz mit Kinderkarussell, Spielebagger, Schachspiele und Mühlespiele. Für das leibliche Wohl sorgt die gut ausgebaute Wildparkstube. Lageplan Nr. 4
Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr; 1. November bis 31. März nur an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 10 Uhr bis 17 Uhr (Stand Sommer 2001).

Im Europäischen Brotmuseum in Ebergötzen (ca. 74 km nördlich von 372-wolf Schlosshotel Werratal und ca. 15 km östlich von Göttingen, über die B 27 und teilweise A 7 erreichbar) erfährt der Besucher in mehreren historischen Räumen und auf dem Freigelände vieles über die Kulturgeschichte des Brotes von den Pharaonen bis zur Gegenwart, über Zubereitung, Mühlentechnik, Brauchtum, Zunftwesen usw. Zum Abschluss des Museumsbesuchs lockt das Museums-Café mit Spezialitäten aus dem Holzbackofen. Von der Café-Terrasse blickt man auf einen Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert. Lageplan Nr. 2 und Lageplan Nr. 3

Die Wartburg und Eisenach (40 km südöstlich), Stätten mit kulturhistorischer Bedeutung die bereits Martin Luther, Johann Sebastian Bach und Fritz Reuter schätzten.
Die Wartburg bei Eisenach zählt zu den bekanntesten Burgen in Deutschland. Ihre Bedeutung liegt weniger in lokalgeschichtlichen Daten, als vielmehr in der Tatsache, daß sie mehrfach Schauplatz deutscher Kultur war. Ihre Architektur ist eine Mischung aus Romanik, Gotik, Renaissance und Historismus.
Der Sage nach wurde die Wartburg 1067 von Graf Ludowig den Springer gegründet. Als Sitz der Ludowinger war sie Mitte des 12. Jahrhunderts bereits als eine der prachtvollsten Residenzen in Thüringen ausgebaut. Aus dieser Zeit stammt auch der spätromanische Palas, mit dem sich die Sage vom berühmten Sängerstreit verbindet, der durch Richard Wagners "Tannhäuser" Weltruhm erlangte. Nachdem das Geschlecht der Ludowinger ausgestorben war, gelangte die Wartburg an die Wertiner. Seit Ende des 14. Jahrhunderts geriet die Feste als Herrschaftssitz immer mehr in Vergessenheit. Stattdessen traten hier bedeutende Persönlichkeiten des Geisteslebens auf. Martin Luther übersetzte 1521 auf der Wartburg die Bibel ins Deutsche. Johann Wolfgang von Goethe empfahl die Ausgestaltung der Wartburg zum Museum. 1817 wählten die deutschen Burschenschaften die Wartburg als Ort für ihre bürgerlich-nationale Willensbekundung.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die inzwischen ruinös gewordene Wartburg restauriert und erhielt eine dekorative Ausgestaltung. Als repräsentativstes Beispiel ist hier der im Stil des Historismus gestaltete Palasfestsaal zu nennen.
Einziger Zugang zur Wartburg ist die dreitorige Halle hinter der Zugbrücke. Man betritt zunächst die Vorburg. Zur rechten Seite erblickt man das Ritterhaus, ein Fachwerkbau aus dem 15. Jahrhundert, die Vogtei, in der sich die berühmte Lutherstube befindet, und den Margarethengang. Links ist der Elisabethengang, der ebenso wie zwei Palasräume an die hl. Elisabeth von Thüringen erinnert. Die Wehrgänge der alten Ringmauer stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. 
Der alles überragende Bergfried wurde erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf den Fundamenten von Vorgängerbauten errichtet. Aus der gleichen Zeit stammt der mittlere Gebäudekomplex, bestehend aus Neuer Kemenate, Torhalle zur Hauptburg und dem sogenannten Dirnitz. Die Hauptburg präsentiert sich im Stil der Spätromanik. Blickfang ist vor allem der Palas. Weitere Bauten sind das Ritterbad, der Gadem (Gästehaus) und der Südturm bzw. Pulverturm. 
Dem Ratschlag Goethes gemäß wurde in der Wartburg ein Museum eingerichtet. Die Museumsräume befinden sich hauptsächlich in der Neuen Kemenate und im Obergeschoß der Dirnitz. Die Sammlung zeigt unter anderem mittelalterliche Kunstschätze, Werke von Lucas, Cranach, den berühmten Dürerschrank und vieles mehr.
Im Erdgeschoß der Dirnitz befindet sich die Eintrittskasse und ein Souvenirshop. Von der Dirnitz aus erreicht man auch über einen mittelalterlichen Wehrgang die Vogtei, in der die Lutherstube zu besichtigen ist. Sehenswert ist auch der Palas mit seiner romantischen Innenarchitektur und dem mit Gemälden von Moritz von Schwind dekorierten Festsaal. 
Parkmöglichkeit für Pkw und Busse besteht auf dem ca. 500 m von der Wartburg entfernten Parkplatz. 
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr (Stand Sommer 2001). Lageplan Nr. 2 und Lageplan Nr.

Besucherbergwerk "Grube Gustav" in Meißner-Abterode (13 km westlich). Eine Grubenfahrt durch Jahrhunderte Bergbau im "Höllental", ein ganz besonderes Erlebnis.
In der "Grube Gustav", eingebettet in eine idyllische Landschaft im Höllental bei Meißner-Abterode, wurde erstmals im 16. Jahrhundert Kupferschiefer abgebaut. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann man auch mit dem Abbau von Schwerspat, zunächst im Tagebau, später unter Tage. 1968 mußte die Zeche stillgelegt werden. Heute ist sie für öffentliche Besichtigungen erschlossen. 
Bei einer Führung wird dem Besucher des ehemaligen Bergwerks ein eindrucksvoller Einblick in die Entwicklung des Bergbaus über Jahrhunderte vermittelt. Ein Gang durch die handgepickelten Stollen verdeutlicht die mühevolle Arbeit der Bergleute in der frühen Neuzeit, als man hier nur mit Schlägel und Eisen Kriechstollen in das harte Gestein geschlagen hat. In der ehemaligen Fördermaschinenkammer befindet sich eine Sammlung von Mineralien und Gesteinen der Umgebung sowie von bergmännischem Gerät. Ein Rettungsschlitten erinnert an die dramatische Rettung zweier verschütteter Bergleute, die 1957 durch ein Bohrloch gerettet werden konnten. Zu sehen ist auch eine Felsengrotte, die der hl. Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, geweiht ist. 
Öffnungszeiten: Mitte März bis 31. Oktober dienstags bis sonntags 13 bis 16 Uhr. Für Gruppen ab 15 Personen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten (vormittags, montags und in der Wintersaison) Führungen bei Voranmeldung möglich.
Tel. 05651 / 31484
Führungsdauer ca. 1 Stunde. Lageplan Nr. 3 und Lageplan Nr. 4

Hessisch-thüringisches Grenzmuseum "Schifflersgrund" bei Bad Sooden-Allendorf (23 km nordwestlich) mit Originalgrenzanlagen, Fahrzeugen, Grenzbeobachtungsturm und Hubschrauber. 
Fährt man bei Bad Sooden-Allendorf über die B 27, so kann man ein Schild entdecken mit dem Hinweis: Grenzmuseum. Dem Schild folgend erreicht man über eine kurvenreiche Straße das Grenzmuseum "Schifflersgrund" an der Landesgrenze zwischen Hessen und Thüringen, die auch die ehemalige innerdeutsche Grenze darstellt. Eröffnet wurde es am 3. Oktober 1991, genau ein Jahr nach der Wiedervereinigung.
Auf hessischer Seite erinnert ein Mahnmal daran, daß an dieser Stelle 1982 ein Bürger der ehemaligen DDR bei einem Fluchtversuch getötet wurde. Dem Mahnmal direkt gegenüber erkennt man Gebäude und Fahrzeuge der ehemaligen Grenzanlage: Baracken, ein Beobachtungsturm, zwei Hubschrauber sowie Militärkraftfahrzeuge. Der 11 m hohe Beobachtungsturm diente von 1982 bis 1989 der Überwachung des Grenzgebietes. Im Eingangsbereich des Museums ist noch ein 3,20 m hohes Stück Metallgitterzaun mit Selbstschußanlagen als mahnendes Modell erhalten.
Die Museumsausstellung ist in drei Räumen untergebracht. Anhand von Dokumenten, Bildern, Karten und anderen Präsentationsformen kann sich der Besucher ausführlich über die Geschichte der deutschen Teilung, die hermetische Abriegelung der DDR und deren Auswirkungen informieren. Die Ausstellung ist in die Themenbereiche "Darstellung regionaler Grenzorte und Ereignisse", "Opposition und Widerstand in der DDR", "der Mauerbau" und "kompromißlose Erziehung in der DDR" gegliedert. 
Das Museum will die Erinnerung an die unmenschliche Trennung Deutschlands wachhalten, aber auch eine Gedenkstätte für die Opfer der Grenze sowie eine Begegnungsstätte für Menschen aus Ost und West sein. Darüber hinaus bietet es Weiterbildungsseminare für Lehrer und Schüler an. 
Öffnungszeiten: März bis Oktober täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr; November bis Februar: Montag bis Freitag 10 Uhr bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag von 13 Uhr bis 16 Uhr. Führungen sind nach vorheriger Anmeldung ab 15 Personen möglich (Stand Sommer 2001).
Lageplan Nr. 2 und Lageplan Nr. 3 und Lageplan Nr. 4

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Das Märchen vom Wolf im Märchenschloss

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